Das Gartenjahr 2025 – unsere Highlights

Wir haben das Jahr mit viel Energie gestartet. Im Frühjahr haben wir über 1(!) Tonne Gerümpel und Sperrmüll entfernt und dann haben wir begonnen, das Community Area neu zu gestalten.

Foto Credit: ©Susanne Plahl

Am unteren Bild sieht man, wie es zu Beginn ausgesehen hat. Es ist immer noch ein bisschen „Work in Progress“, aber aktuell entwickelt eine unserer Garten-Arbeitsgruppen die Gestaltung fürs neue Gartenjahr 2026.

Foto Credit: ©Katya Perez Guzman

Im Mai gab es ein großartiges Ereignis, am 16. Mai wurde endlich unser eigener Wasserzugang installiert. In all den Jahren, die der Garten besteht, mussten wir das Gießwasser entweder aus dem Kanal holen oder von der mittlerweile schon sehr schlecht funktionierenden Wasserpumpe vor dem Garten.

Zusätzlich haben wir eine große Regentonne im Garten aufgestellt, aber der fehlende Anschluss hat das Gießen über die Jahre zum Teil unnötig erschwert. Dank des unermüdlichen Einsatzes von unserem langjährigen Gartenmitglied Michi haben wir jetzt Wasser direkt im Garten und können jetzt wesentlich komfortabler Gießen.

Foto Credit: ©Michael Rausch-Schott

Es gab natürlich wie jedes Jahr verschiedene kleine und große Feste im Garten. Es wurden alte Hochbeete renoviert und neue Hochbeete gebaut. Es wurde gemalt, gebastelt, re- und upcycled und es gab viele Gespräche mit Besucher:innen. Unsere Gemeinschaft gestaltet sich jedes Jahr neu, da immer Mitglieder kommen und gehen, dadurch gibt es immer wieder frischen Wind und neue Impulse und Ideen für den Garten.

Anfragen

Auch 2025 gab es reges Interesse von außen, wir wurden gefilmt, interviewt und befragt und es gab auch wissenschaftliches Interesse an unserem Standort:

  • Geographie-Studierenden der Universität Wien, die eine
    Lehrveranstaltung zum Thema „Alternative urbane Lebensmittelsysteme“
    besuchten, kamen vorbei und interviewten uns zu einem Gruppenprojekt, das sich mit dem Vergleich der Biodiversität von unterschiedlichen urbanen Lebensmittelsystemen beschäftigt.
  • Für eine KURIER TV-Reportage zum Thema „Urban Gardening in Wien“ wurde in unserem Gemeinschaftsgarten gedreht: https://kurier.tv/kurier-news/urban-gardening-wird-in-wien-immer-beliebter/400016029
  • Im April 2025 wurden die vorläufigen Ergebnisse des Projekts „City-Zen Boden“ erstmals online via Zoom mit den teilnehmenden Gärtner*innen geteilt und gemeinsam geeignete Maßnahmen für ein sicheres und bewusstes Gärtnern diskutiert.Unser Garten war einer der Projekt-Teilnehmenden: https://cityzenboden.com/results-2/
  • Eine Gastdoktorandin an der WU Wien führte im Rahmen ihrer Forschung Interviews durch, um die Rolle von Gemeingütern und öffentlichen Räumen in (smarten) Städten zu untersuchen, insbesondere wie Gemeinschaftsgärten zur Stadterneuerung beitragen und neue Narrative über das Stadtleben mitgestalten.
  • Für eine Forschungsarbeit zum Thema „Urbane Essbare Landschaft“ in Österreich und Japan wurden wir eingeladen an einer Umfrage teilzunehmen.
  • Und es wurde in unserem Garten ein Luftsammler aufgestellt, um für ein Forschungsprojekt die Vielfalt bzw. Diversität in der Luft zu analysieren (Pilze, Bakterien, Pflanzen).
Foto Credit: ©Katya Perez Guzman

Gartenvielfalt

Neben den „üblichen Verdächtigen“ wie z.B. Tomaten, Gurken, Zucchinis, Karotten, Kräutern und verschiedenen Blumen gibt es in unseren Hochbeeten auch einige Exoten, unter anderem:

  • Ingwer
  • Oliven
  • Japanisches Basilikum
  • Weinreben
  • Zitrusfrüchte
  • Wasserpflanzen in einem kleinen Biotop

Und dieses Jahr hat sich eine „Wintergemüse Initiative“ gebildet, da wir das große Glück haben, einige sehr erfahrene Gärtner:innen dabei zu haben, die viel von ihrem Wissen weitergeben und immer mit neuen Ideen und vor allem auch Rat & Tat zur Stelle sind.

Wir freuen uns aufs neue Gartenjahr 2026!

Foto Credit: ©Thilo-Lorenz Weber

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